Zahlreich waren sie gekommen, bis auf den letzten Stuhl....

Bis auf den letzten Stuhl gefüllt war die schöne Ambiente des Schlopenhofes. Gut fünfzig Gäste waren der Einladung der Projektgruppe  LESEPATEN gefolgt. Frau Götz hatte anfangs des Jahres die Idee einen Leseabend für Erwachsene, in Verbindung mit der Projektgruppe, MUSIK machen mit Freu(n)den, zu gestalten. So arangierte man sich gemeinsam, augewählt hierfür wurde der Schlopenhof. Am 27. August um 19:00 Uhr begrüßte Frau Götz mit einer ansprechenden Eröffnungsrede die Anwesenden und dankte allen für ihre Interesse an diesem kulturellen Abend Literatur und Musik der unter dem Motto SOMMER gestellt wurde.

Das Musikensemble unter der Leitung von Werner Zimmermann eröffnete den Abend mit dem Lied "Geh´aus mein Herz und suche Freud". Im weiteren Verlauf des abends wechselten dann Lesepaten und Musikgruppe in einer bunten kurzweiligen Vortragsreihe. Weit gefächert warern die Lesestücke, Gedichte und Anekdoten der Vortragenden. Schmunzelndes Vergnügen bereitete die Geschichte von Brigitte Aulmann; Das nackte Mädchen.

Gespannt verfolgten die Zuhörer die Geschichte von Herr Hergenhahn; der Ausflug. Nach dem Musikstück "Wohl ist die Welt so groß und weit", ein Paradestück der Musikgruppe konnten sich die Zuschauer an einem Dialogvortrag von Herrn Blereau und Frau Götz hell erfreuen. Spaßig, witzig war das von Loriot  geschriebene Stück "Geigen und Trompeten" aus Szenen einer Ehe. Frau Staron brachte dem Publikum ein nachdenkliches Gedicht von Paul Gerhardt vor, mit dem Titel "Gib Dich zufrieden"

Das Musikensemble wartete mit Liedern wie "Dat du min leevsten büst" - "Rot, rot sind die Rosen" - "Heute hier morgen dort" auf. St Florian wurde von Herrn Klinger interpretiert und als Frau Ott ihr Gedicht "was macht die Maus am Donnerstag" frei auswendig vortrug war die Begeisterung des Publikums unüberhörbar. Lang anhaltendr Applaus war der Dank für diese besondere Leistung.

So gingen die Zuhöhrer nach der ersten Stunde zufrieden und guter Dinge in die Pause.

Nach der Pause eröffnete Herr Luhofer den zweiten Teil mit einem Abschnitt aus einem Buch von Frank Goosen. Titel "Gartenarbeit". Mit seinem gekonnten Ruhrpottdialekt und dem aüßerst amusanten Inhalt seiner Lektüre erntete er immer wieder lautstarken Zwischenapplaus.

"Der August" von Erich Kästner wurde von Herrn Hergenhahn mit Ruhe und Sinnlichkeit vorgetragen. Aus dem bekannten Kinderbuch von Fynn (Zitat einer Zeitung: "Wenn es dieses Buch nicht schon gäbe, müsste es erfunden werden"   "Hallo Mister Gott, hier spricht Anna" erfreute  Frau Hamsch die Zuhöhrerschaft.

Bei den Musikern fand das Musikstück " Das Rheinsteiglied" großen Anklang im Publikum. Um so mehr konnte Willi Steuder mit seinem Solopart "Nehm´ich die Bandura" das Publikum in seinem Bann ziehen. Das in wenigen Stücken eingesetzte Instrument die Drehleier war nach Abschluß des Programms die Attraktion für so manchen Interessenten. Herr Blereau brachte eine superspannende Geschichte zum Besten "Brunftzeit"  Atemlose Stille die in der Schlußpointe durch großes Gelächter und viel Beifall bekundet wurde.

Zum Schluß verzauberte Frau Götz die Zuhöhrer noch einmal in die Märchenwelt.  Das Schwedische Märchen "Gespräch auf der Wiese" wurde von ihr gekonnt weich und einfühlsam vorgetragen wie auch ihre Abschlussrede in der sie alle Beteiligte für das Gelingen dieses schönen abends und dem großen Publikum für ihr Interesse dankte. Eingeschlossen hierin wurde auch der Dank an Herrn Zorbach der Gründer der  Initiative 55plusminus -Gemeinsam Aktiv werden-

Beim Ausklang, kleinen Gesprächen, Fachsimplereien und einem kleinen Scheidebecher konnten die  Akteure sich über manches Lob erfreuen. Alle waren sich einig, dass so ein Abend im nächsten Jahr wiederholt werden sollte.

 

Text: Werner Blereau

Bilder: Gerhard Luhofer. Reinhard Stritter, Werner Blereau

Die Gäste, das gespannte Publikum.