Prof. Sattler berichtet über die Geschichte und die Zukunft des markanten Gebäudes
In der altehrwürdigen Stadtmühle in St. Goarshausen tut sich was!
Ursprünglich gehörte die Stadtmühle zu der großen Zahl der Mühlen, die für die Getreide erzeugenden Landwirte der Umgebung und für die Versorgung der Menschen unserer Region mit Mehl unverzichtbar war. Im Rahmen des „Mühlensterbens“ in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts musste auch diese Mühle für immer geschlossen werden. Das Gebäude fiel in einen Dornröschenschlaf . Das mehrgeschossige, stabile mit einem Skelett aus Eisenträgern errichtete Gebäude diente teilweise und zeitweise als Lagerhaus, bis das Ehepaar Sattler aus St. Goarshausen es vor einigen Monaten erworben hat.
Im Rahmen einer Exkursion der Initiative 55 plus-minus konnten nun die Interessierten sehen, wie viel Arbeit in das Aufräumen und Herrichten des Gebäudes für eine neue Nutzung bereits aufgewandt wurden. Die Geschichte der Mühle ist wechselvoll und lang, das konnte Prof. Sattler anschaulich darstellen und nachweisen. Im linken Teil des Gebäudes sind im Mauerwerk beispielsweise noch die Fensterbögen der früheren katholischen Kirche zu sehen, die dem Mühlenbau hat weichen müssen und auf der gegenüberliegenden Straßenseite neu und größer gebaut wurde.
Zukünftig soll das große Mühlengebäude in einem Teil als Atelier und für Ausstellungen genutzt werden. Weitere Verwendungsmöglichkeiten werden zurzeit entwickelt. Das Gebäude kann zukünftig sicher zu einer Bereicherung des Interesses der Besucher in St. Goarshausen beitragen.